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Zukunftsfähigkeit des Kirchenkreises OB

Foto: Aaron Burden, 343933

Der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Oberhausen informiert zum Projekt „Zukunftsfähigkeit des Kirchenkreises Oberhausen“

Der Kirchenkreis ist die Gemeinschaft der acht in ihm zusammengeschlossenen Kirchengemeinden Oberhausens. Er nimmt den Auftrag der Kirche, wie er sich aus Artikel 1 und 2 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland ergibt, in seinem Bereich im Rahmen kirchlicher Regelungen und in eigener Verantwortung wahr. In den genannten Artikeln werden z.B. die Verkündigung, die Seelsorge, die Diakonie und die christliche Erziehung und Bildung angesprochen.

Außerdem ist der Kirchenkreis an verschiedenen übergeordneten Einrichtungen beteiligt. Hier sind die Telefonseelsorge, die Gehörlosenseelsorge, der Gemeindedienst für Mission und Ökumene sowie die Rechnungsprüfungsstelle Rhein-Ruhr-Wupper zu nennen. Das Schulreferat, das Kirchenzentrum am CentrO, verschiedene kreiskirchliche Pfarrstellen und internationale Partnerschaften runden das Angebot heute ab. Wer sich näher über den Kirchenkreis und seine Aktivitäten informieren möchte, nutze bitte www.ev-kirche-ob.de

Während der Synode (das ist das Entscheidungsgremium des Kirchenkreises, bestehend aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern aller Kirchengemeinden) im November 2017 wurde neben vielen anderen Tagesordnungspunkten der Haushalt für das Jahr 2018 verabschiedet. Dabei wurde allen Beteiligten klar, dass sich nun auch der Kirchenkreis den Auswirkungen der rückläufigen Kirchensteuereinnahmen auf der einen Seite und der kontinuierlichen Kostensteigerungen auf der anderen Seite stellen muss. Dabei wollen wir uns jedoch nicht nur mit Finanzen beschäftigen, sondern alle Aufgaben auf ihre Zukunftsfähigkeit und Ausrichtung auf die Bedürfnisse unseres Sozialraumes Oberhausen überprüfen.

Zu diesem Zweck hat der Kreissynodalvorstand gemeinsam mit allen Synodalen auf der Synode erste Eindrücke und Ideen in Kleingruppen zusammengetragen und in intensiver Arbeit in den letzten Wochen eine Projektorganisation aufgestellt. Dazu sind folgende Arbeitsgruppen gebildet worden (in alphabetischer Reihenfolge, in Klammern jeweils die Leitung der Gruppe):

AG Beratung und Bildung – Joachim Lohfing
AG Diakonie – Joachim Deterding
AG Fundraising / Einnahmequellen – Ekkehard Schrey
AG „Grüne Wiese“ (=neue Denkansätze) Monika Schänzer
AG Kirchenkreisfusion / -kooperation – Joachim Deterding
AG Öffentlichkeitsarbeit – Burkhard Gutleben
AG Spirituelle Begleitung des Prozesses Stefan Conrad
AG Verwaltung – Ulrich Faber

Jede Arbeitsgruppe ist unter der Leitung des genannten Mitgliedes des Kreissynodalvorstandes mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Synode, anderen Presbytern und leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt. Die Mitarbeitervertretung hat Zugang zu allen Arbeitsgruppen.

Gerne möchten wir auch Ihnen allen die Möglichkeit geben, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Dazu haben Sie mehrere Möglichkeiten:
Sie können sich bei den Presbyterinnen und Presbytern Ihres Vertrauens informieren oder sich direkt an die eigens für diesen Prozess eingerichtete Mailadresse zukunft@kirche-oberhausen.de wenden. Eingehende Mails werden von der Steuerungsgruppe des Projektes unter der Leitung von Herrn Superintendent Joachim Deterding bearbeitet.

Der nächste Meilenstein, auf den wir hinarbeiten, ist die Sondersynode im März 2018, wo wir auf Basis der bis dahin erstellten Jahresabschlüsse das genaue Sparvolumen festlegen und erste Erkenntnisse aus den Arbeitsgruppen austauschen wollen. Ziel des Projektes ist es, in der Novembersynode 2018 grundlegende Entscheidungen zu treffen.

Wir laden die Mitglieder aller Gemeinden herzlich ein, Ideen, Gedanken und auch Bedenken in den Prozess einzubringen und uns durch ihre Fürbitte zu unterstützen.

Joachim Deterding (Superintendent)